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Vogel, S: Chronologie in Worten - Über das Lebe...
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Erscheinungsdatum: 08.01.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Eine Chronologie in Worten - Über das Leben und Leiden mit dem FC St. Pauli, Titelzusatz: Neue Fan-Gedichte, Autor: Vogel, Stephan de, Verlag: Books on Demand // BoD - Books on Demand, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Dada // Lyrik // Poesie, Rubrik: Ballsport, Seiten: 276, Informationen: Paperback, Gewicht: 371 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 03.06.2020
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Vogel, S: Chronologie in Worten - Über das Lebe...
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Erscheinungsdatum: 08.01.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Eine Chronologie in Worten - Über das Leben und Leiden mit dem FC St. Pauli, Titelzusatz: Neue Fan-Gedichte, Autor: Vogel, Stephan de, Verlag: Books on Demand // BoD - Books on Demand, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Dada // Lyrik // Poesie, Rubrik: Ballsport, Seiten: 276, Informationen: Paperback, Gewicht: 371 gr, Verkäufer: averdo

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Oliver:zum Bleiben, wie zum Wandern - H
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Erscheinungsdatum: 02.03.2020, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: zum Bleiben, wie zum Wandern - Hölderlin, theurer Freund, Titelzusatz: 20 Gedichte und ein verzweifeltes Lied, Autor: Oliver, José F. A. // Vogel, Mikael, Verlag: Schiler Hans Verlag // Schiler & Mücke, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Südwestdeutschland // Berlin // Lyrik // Poesie, Rubrik: Belletristik // Lyrik, Dramatik, Essays, Seiten: 64, Herkunft: LITAUEN (LT), Gewicht: 104 gr, Verkäufer: averdo

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Busch Es sitzt e Vogel auf d Leim... - Gedichte...
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Erscheinungsdatum: 25.10.2007, Einband: Halbleinen, Titelzusatz: Gedichte, Sonderband, Poesie für Kinder SONDERBD, Autor: Busch, Wilhelm, Illustrator: Klaus Ensikat, Verlag: Kindermann Verlag, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Busch // Ensikat // Gedichte, Altersangabe: Lesealter: 7-99 J., Produktform: Gebunden/Hardback, Umfang: 32 S., zahlreiche farbige Illustrationen, Seiten: 32, Format: 1.2 x 28.5 x 21.5 cm, Gewicht: 396 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 03.06.2020
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Der fette Vogel bricht den Ast - Kalender 2021
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Erscheinungsdatum: 04/2020, Medium: Kalender, Titel: Der fette Vogel bricht den Ast - Kalender 2021, Titelzusatz: 53 Karten mit frechen Sprüchen, Redaktion: Harenberg, Verlag: Harenberg u.Weingarten // Athesia Kalenderverlag GmbH, Imprint: Harenberg Kalender, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Aphorismus // Geschenkband // Sprichworte // Aphorismen // Gedichte // Prosa // Zitate // Sprichwort // Aufstellkalender // Kalender // Posterkalender // Postkartenkalender // Wandkalender // Lyrik // Poesie, Rubrik: Belletristik // Humor, Cartoons, Comics, Seiten: 54, Informationen: 53 heraustrennbare Postkarten, zum Aufhängen oder Aufstellen, Gewicht: 421 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 03.06.2020
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Problemwolf
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Die gelesene StadtEinige Bemerkungen zu Maria Barnas' Gedichtenvon Jan Wagner"Dein Herz ist aus Stein, sagen die Männer, / aber was wissen die von Steinen" - zwei Zeilen sind dies, die mich über Jahre hinweg begleitet haben und sicherlich selbst dann begleitet hätten, wenn ich sie nicht, so treffend und anregend erschienen sie mir, als Motto und Ausgangspunkt einem eigenen Gedicht vorangestellt hätte. Sie stammen natürlich von Maria Barnas, die ich nur ein einziges Mal persönlich getroffen habe, und das ist lange her. Man hatte uns 2004 nach Köln eingeladen, wo binnen dreier Tage einige niederländische und einige deutsche Lyriker einander übersetzten, zu Paaren zusammengebeten - auf der Basis von Interlinearversio-nen und mit der tatkräftigen Hilfe von Übersetzern, die beider Sprachen mächtig waren. Unter den Gedichten von Maria Barnas, für die ich also deutsche Wendungen zu finden versuchte, waren das Titelgedicht ihres ersten Gedichtbands, der im Vorjahr in den Niederlanden erschienen war, Zwei Sonnen, ein Liebesgedicht oder Liebernicht-Gedicht, sodann ein mit englischen Sätzen durchweb-tes Gedicht über einen Klavierstimmer und einen Augenblick der Anziehung in einer Alltagsszene, just da zwischen Holunder und Tasteninstrument, und schließlich ein geradezu schwereloser Vier-zeiler ("Er schenkt mir weiße Wolken / in ein Glas blauer Luft ein. Die Eiswürfel / klirren leise in der Landschaft, / und der Tag ist ein Tisch für zwei"). Das mit Abstand längste Gedicht aber, in dem eine Joggerin, ein hilfloser Vogel "mit rotem Kugelbauch" und ein alter Mann ihren Auftritt haben und dem auch die besagten Zeilen über das steinerne Herz und die Männer entnommen sind, nutzte Berlin als Hintergrund, den Treptower Park, um genau zu sein.Auch deshalb war es nur im ersten Moment überraschend, als ich zehn Jahre nach unserer Begegnung eher beiläufig erfuhr, dass Maria Barnas sich derzeit in Berlin aufhalte; und dass ihre neuesten Gedichte sich der Stadt Berlin annehmen, erscheint nur folgerich-tig.Die Dichterin und die Stadt - das hat natürlich eine ehrwürdige Tradition. Man denke nur an Federico García Lorcas Verse über New York, an Joseph Brodskys Venedigpoeme, an die große Lem-berg-Elegie von Adam Zagajeswki oder auch den nächtlichen Dub-lingesang Nightwalker des Iren Thomas Kinsella. Auch die nicht zuletzt in Deutschland gepflegte, nicht unheikle Gattung des Rom-gedichts mag einem in den Sinn kommen. Die große Gefahr, wenn eine Reise oder ein kurzer Besuch zum Anlass für Poesie werden, liegt ja immer darin, mit der Begeisterung des Touristen an der Oberfläche zu verharren, um dann das zu verfassen, was man böse als Baedeker-Lyrik bezeichnen könnte. Das große Versprechen hingegen ist, dass der Blick des Außenseiters das Eigentliche wahr-zunehmen vermag, dass gerade die Flüchtigkeit des Aufenthaltes die Sinne schärft für all das, was für die Einheimischen längst zur Gewohnheit geworden ist. Es ist ja dieser fremde, staunende Blick, der eine der Voraussetzungen für jegliche Poesie ist, und so bleibt eine der Herausforderungen beim Schreiben von Gedichten denn die, auch in den eigenen vier Wänden ein unermüdlich Reisender zu bleiben. Wie das Romgedicht hat übrigens auch das Berlinge-dicht eine lange Geschichte; Georg Heym wäre unbedingt zu nen-nen, aber auch, in jüngster Zeit, ein Dichter wie Gerhard Falkner, in dessen Langgedicht Gegensprechstadt - ground zero folgende Zeilen zu finden sind: "die Stadt ist ein Buch / wir schlagen die erste Straße auf / wir lesen die erste Straße / wir lesen sie mit den Füßen". Von hier sind wir schnell bei dem vorliegenden Zyklus von Maria Barnas, denn auch hier will die Stadt gelesen, will sie erlesen sein. "Lesen in der Stadt": Das kann auf zweierlei Art begriffen werden, zunächst im herkömmlichen Sinne, weil die Sprecherin sich gleich zu Beginn an der Lektüre vo

Anbieter: buecher
Stand: 03.06.2020
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Die gelesene StadtEinige Bemerkungen zu Maria Barnas' Gedichtenvon Jan Wagner"Dein Herz ist aus Stein, sagen die Männer, / aber was wissen die von Steinen" - zwei Zeilen sind dies, die mich über Jahre hinweg begleitet haben und sicherlich selbst dann begleitet hätten, wenn ich sie nicht, so treffend und anregend erschienen sie mir, als Motto und Ausgangspunkt einem eigenen Gedicht vorangestellt hätte. Sie stammen natürlich von Maria Barnas, die ich nur ein einziges Mal persönlich getroffen habe, und das ist lange her. Man hatte uns 2004 nach Köln eingeladen, wo binnen dreier Tage einige niederländische und einige deutsche Lyriker einander übersetzten, zu Paaren zusammengebeten - auf der Basis von Interlinearversio-nen und mit der tatkräftigen Hilfe von Übersetzern, die beider Sprachen mächtig waren. Unter den Gedichten von Maria Barnas, für die ich also deutsche Wendungen zu finden versuchte, waren das Titelgedicht ihres ersten Gedichtbands, der im Vorjahr in den Niederlanden erschienen war, Zwei Sonnen, ein Liebesgedicht oder Liebernicht-Gedicht, sodann ein mit englischen Sätzen durchweb-tes Gedicht über einen Klavierstimmer und einen Augenblick der Anziehung in einer Alltagsszene, just da zwischen Holunder und Tasteninstrument, und schließlich ein geradezu schwereloser Vier-zeiler ("Er schenkt mir weiße Wolken / in ein Glas blauer Luft ein. Die Eiswürfel / klirren leise in der Landschaft, / und der Tag ist ein Tisch für zwei"). Das mit Abstand längste Gedicht aber, in dem eine Joggerin, ein hilfloser Vogel "mit rotem Kugelbauch" und ein alter Mann ihren Auftritt haben und dem auch die besagten Zeilen über das steinerne Herz und die Männer entnommen sind, nutzte Berlin als Hintergrund, den Treptower Park, um genau zu sein.Auch deshalb war es nur im ersten Moment überraschend, als ich zehn Jahre nach unserer Begegnung eher beiläufig erfuhr, dass Maria Barnas sich derzeit in Berlin aufhalte; und dass ihre neuesten Gedichte sich der Stadt Berlin annehmen, erscheint nur folgerich-tig.Die Dichterin und die Stadt - das hat natürlich eine ehrwürdige Tradition. Man denke nur an Federico García Lorcas Verse über New York, an Joseph Brodskys Venedigpoeme, an die große Lem-berg-Elegie von Adam Zagajeswki oder auch den nächtlichen Dub-lingesang Nightwalker des Iren Thomas Kinsella. Auch die nicht zuletzt in Deutschland gepflegte, nicht unheikle Gattung des Rom-gedichts mag einem in den Sinn kommen. Die große Gefahr, wenn eine Reise oder ein kurzer Besuch zum Anlass für Poesie werden, liegt ja immer darin, mit der Begeisterung des Touristen an der Oberfläche zu verharren, um dann das zu verfassen, was man böse als Baedeker-Lyrik bezeichnen könnte. Das große Versprechen hingegen ist, dass der Blick des Außenseiters das Eigentliche wahr-zunehmen vermag, dass gerade die Flüchtigkeit des Aufenthaltes die Sinne schärft für all das, was für die Einheimischen längst zur Gewohnheit geworden ist. Es ist ja dieser fremde, staunende Blick, der eine der Voraussetzungen für jegliche Poesie ist, und so bleibt eine der Herausforderungen beim Schreiben von Gedichten denn die, auch in den eigenen vier Wänden ein unermüdlich Reisender zu bleiben. Wie das Romgedicht hat übrigens auch das Berlinge-dicht eine lange Geschichte; Georg Heym wäre unbedingt zu nen-nen, aber auch, in jüngster Zeit, ein Dichter wie Gerhard Falkner, in dessen Langgedicht Gegensprechstadt - ground zero folgende Zeilen zu finden sind: "die Stadt ist ein Buch / wir schlagen die erste Straße auf / wir lesen die erste Straße / wir lesen sie mit den Füßen". Von hier sind wir schnell bei dem vorliegenden Zyklus von Maria Barnas, denn auch hier will die Stadt gelesen, will sie erlesen sein. "Lesen in der Stadt": Das kann auf zweierlei Art begriffen werden, zunächst im herkömmlichen Sinne, weil die Sprecherin sich gleich zu Beginn an der Lektüre vo

Anbieter: buecher
Stand: 03.06.2020
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Rief es nicht
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Könnt ich mich hinwenden ohne Gedächtnis – Entgegenhalten die Hände dem Zufall Im Augenblick erfinden etwas wie ein Lächeln Ein Vogel noch frühjährig ein Gurgeln aus schlammigem Grund eine plötzliche Tonfolge im Gerausche mich anstimmen. Ohne Vorstellung. Offen im Staunen.Lachen wie die Kinder – lyrisches Schaffen als Wiederentdeckung des enthumanisierten Individuums (aus dem Vorwort des Bandes von Alfred Büngen)Inhaltliche und sprachliche Originalität sind rar geworden in der deutschsprachigen Lyrik, zumal wenn sie als notwendiges Korrespondent auftreten, um individuelle und gesellschaftliche Problematik zur Darstellung zu bringen. Brigitte Spreitzers Gedichte sind hier eine mehr als gelungene Ausnahme. Ihre Verse gleichen einer formulierten ästhetischen Gegenwelt. „Du singst die Welt auf“ formuliert sie eigene Aufgabenstellung poetischen Erlebens. Poesie, poetisches Empfinden, das zugleich auch gesellschaftliches Empfinden ist, befreit den Menschen aus einer Erstarrung. „Die Hände ins Eis gesenkt, / willens, Kristall zu sein, gefrorene / Erde und regloser Stein, / lieg ich, / den Ruf wie Reif auf den Lippen.//“ Emotionalität und ästhetisch basierte Humanität wieder zurückzuführen in die und zu den Menschen – „Mein Herz ist ausgerissen Ungesattelt / galoppiert es dahin /. /. Zügle / es besteig / seinen dampfenden Rücken / reite es heim zu mir. /“ – als poetische Aufgabe, entwickelt bei der Autorin eine Sprachlichkeit und Bildlichkeit, die an origineller Brillanz wohl zur Zeit selten ist im deutschsprachigen Raum. Das einzelne Wort, schlicht und präzise, kombiniert sich mit anderen Wörtern zu neuen Inhalten („trunken hungernde Dursten“), rufen beim Leser Irritationen hervor und lösen sich dann, wenn er sich ihrer emotionalen Bedeutung hingibt, zu einer neuen gefühlten Inhaltlichkeit auf. „Wollen wir dem Wunder / eine Erlaubnis einholen? / Herztöne genehmigen lassen? / Engel um Passierscheine fragen? /“ Ein Prozess der ästhetischen Humanisierung des Menschen, der nicht aufhaltbar ist, nicht nach Formen und Grenzen fragt. „Lachen wie Kinder / die Gott spielen: / Feuer Wasser Erde Luft – nicht weniger / steht zu unserer Verfügung. /“ Die Findung des enthumanisierten, verloren gegangen Ichs durch ein ästhetisches Du als Aufgabe des literarischen Schaffens – welch poetische Aufgabenstellung und Leistung! Das Buch wurde gefördert durch das Land Steiermark und die Stadt Graz. Rezensionsexemplare fordern Sie bitte direkt vom Verlag ab. Text- und Bildmaterial dieser Presseinformation ist zur Veröffentlichung freigegeben.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.06.2020
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Die gelesene StadtEinige Bemerkungen zu Maria Barnas' Gedichtenvon Jan Wagner"Dein Herz ist aus Stein, sagen die Männer, / aber was wissen die von Steinen" - zwei Zeilen sind dies, die mich über Jahre hinweg begleitet haben und sicherlich selbst dann begleitet hätten, wenn ich sie nicht, so treffend und anregend erschienen sie mir, als Motto und Ausgangspunkt einem eigenen Gedicht vorangestellt hätte. Sie stammen natürlich von Maria Barnas, die ich nur ein einziges Mal persönlich getroffen habe, und das ist lange her. Man hatte uns 2004 nach Köln eingeladen, wo binnen dreier Tage einige niederländische und einige deutsche Lyriker einander übersetzten, zu Paaren zusammengebeten - auf der Basis von Interlinearversio-nen und mit der tatkräftigen Hilfe von Übersetzern, die beider Sprachen mächtig waren. Unter den Gedichten von Maria Barnas, für die ich also deutsche Wendungen zu finden versuchte, waren das Titelgedicht ihres ersten Gedichtbands, der im Vorjahr in den Niederlanden erschienen war, Zwei Sonnen, ein Liebesgedicht oder Liebernicht-Gedicht, sodann ein mit englischen Sätzen durchweb-tes Gedicht über einen Klavierstimmer und einen Augenblick der Anziehung in einer Alltagsszene, just da zwischen Holunder und Tasteninstrument, und schließlich ein geradezu schwereloser Vier-zeiler ("Er schenkt mir weiße Wolken / in ein Glas blauer Luft ein. Die Eiswürfel / klirren leise in der Landschaft, / und der Tag ist ein Tisch für zwei"). Das mit Abstand längste Gedicht aber, in dem eine Joggerin, ein hilfloser Vogel "mit rotem Kugelbauch" und ein alter Mann ihren Auftritt haben und dem auch die besagten Zeilen über das steinerne Herz und die Männer entnommen sind, nutzte Berlin als Hintergrund, den Treptower Park, um genau zu sein.Auch deshalb war es nur im ersten Moment überraschend, als ich zehn Jahre nach unserer Begegnung eher beiläufig erfuhr, dass Maria Barnas sich derzeit in Berlin aufhalte, und dass ihre neuesten Gedichte sich der Stadt Berlin annehmen, erscheint nur folgerich-tig.Die Dichterin und die Stadt - das hat natürlich eine ehrwürdige Tradition. Man denke nur an Federico García Lorcas Verse über New York, an Joseph Brodskys Venedigpoeme, an die große Lem-berg-Elegie von Adam Zagajeswki oder auch den nächtlichen Dub-lingesang Nightwalker des Iren Thomas Kinsella. Auch die nicht zuletzt in Deutschland gepflegte, nicht unheikle Gattung des Rom-gedichts mag einem in den Sinn kommen. Die große Gefahr, wenn eine Reise oder ein kurzer Besuch zum Anlass für Poesie werden, liegt ja immer darin, mit der Begeisterung des Touristen an der Oberfläche zu verharren, um dann das zu verfassen, was man böse als Baedeker-Lyrik bezeichnen könnte. Das große Versprechen hingegen ist, dass der Blick des Außenseiters das Eigentliche wahr-zunehmen vermag, dass gerade die Flüchtigkeit des Aufenthaltes die Sinne schärft für all das, was für die Einheimischen längst zur Gewohnheit geworden ist. Es ist ja dieser fremde, staunende Blick, der eine der Voraussetzungen für jegliche Poesie ist, und so bleibt eine der Herausforderungen beim Schreiben von Gedichten denn die, auch in den eigenen vier Wänden ein unermüdlich Reisender zu bleiben. Wie das Romgedicht hat übrigens auch das Berlinge-dicht eine lange Geschichte, Georg Heym wäre unbedingt zu nen-nen, aber auch, in jüngster Zeit, ein Dichter wie Gerhard Falkner, in dessen Langgedicht Gegensprechstadt - ground zero folgende Zeilen zu finden sind: "die Stadt ist ein Buch / wir schlagen die erste Straße auf / wir lesen die erste Straße / wir lesen sie mit den Füßen". Von hier sind wir schnell bei dem vorliegenden Zyklus von Maria Barnas, denn auch hier will die Stadt gelesen, will sie erlesen sein. "Lesen in der Stadt": Das kann auf zweierlei Art begriffen werden, zunächst im herkömmlichen Sinne, weil die Sprecherin sich gleich zu Beginn an der Lektüre vo

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