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Enzensberger, H: Kiosk
22,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Der Kiosk an der nächsten Strassenecke - nach aussen hin hat er vielerlei zu bieten. Innen, im Halbdunkel, sitzt ein Mann oder eine Frau, doch was die sich denken, steht auf einem anderen Blatt. Früher freilich waren Kioske nicht im Zentrum der Städte zu finden, sondern in stillen Parks und weitläufigen Gärten: zartgliedrige Pavillons, sechs- oder achteckig und nach allen Seiten offen. Das Wort Kiosk stammt aus dem Türkischen, wo kösk soviel bedeutet wie Gartenhäuschen, und die Türken haben diese grazile Architektur, wie das Wort, von den Persern übernommen. Hans Magnus Enzensbergers Gedichte sind an beiden Orten angesiedelt. Sie nehmen die grellen Widersprüche und die bunten Lügen einer maroden, marodierenden Zivilisation ebenso auf wie jenes meditative Hintergrundrauschen, das nur im Abseits zu vernehmen ist. Mit irritierender Leichtigkeit bewegt sich diese Poesie zwischen dem Wunder und der Katastrophe. Sie greift wissenschaftliche und religiöse Motive auf und wechselt blitzschnell, nicht ohne Ironie, die Perspektive. Vom intimen Detail bis zur kosmischen Totale - und umgekehrt - ist es für diesen Autor nur ein kleiner Schritt. »Geschichtsklitterung«, »Gemischte Gefühle«, »Belustigungen unter der Hirnschale«, »In der Schwebe« - so heissen die vier Kapitel dieses Buches. Sein Rückgrat ist ein längeres Gedicht in vier Teilen, »Gedankenflucht«, das für die Suchbewegung dieser sparsamen, vieldeutigen, sonderbar unverzagten Texte einstehen kann.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Jahrbuch der Lyrik 2017
22,70 € *
ggf. zzgl. Versand

Seit 1979 gibt das »Jahrbuch der Lyrik« Einblick in neueste Entwicklungen der Poesie in Deutschland, Österreich und der Schweiz; ab diesem Jahr erscheint es jährlich bei Schöffling & Co. Für die 31. Ausgabe konnte Christoph Buchwald die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Ulrike Almut Sandig als Mitherausgeberin gewinnen. Gemeinsam haben sie die besten zeitgenössischen Gedichte ausgesucht und in thematischen Kapiteln zusammengestellt. In welchem Maße ist die Gegenwartslyrik Echo und Spiegel unserer Zeit? Wie tief sitzt das Misstrauen gegen politische Ideologien und Rezepte? Offensichtlich ist: Die Sicht auf Geschichte und Gesellschaft ist nur mit subjektiver Herangehensweise glaubwürdig zu artikulieren, der persönliche Blick verweist auf das große Ganze. Erstmals wurden auch Bildgedichte in die Auswahl aufgenommen; zusammen mit dem Kapitel »Dichter übersetzen Dichter« gehen diese über Sprach- und Genregrenzen hinaus.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Enzensberger, H: Kiosk
18,30 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Der Kiosk an der nächsten Straßenecke - nach außen hin hat er vielerlei zu bieten. Innen, im Halbdunkel, sitzt ein Mann oder eine Frau, doch was die sich denken, steht auf einem anderen Blatt. Früher freilich waren Kioske nicht im Zentrum der Städte zu finden, sondern in stillen Parks und weitläufigen Gärten: zartgliedrige Pavillons, sechs- oder achteckig und nach allen Seiten offen. Das Wort Kiosk stammt aus dem Türkischen, wo kösk soviel bedeutet wie Gartenhäuschen, und die Türken haben diese grazile Architektur, wie das Wort, von den Persern übernommen. Hans Magnus Enzensbergers Gedichte sind an beiden Orten angesiedelt. Sie nehmen die grellen Widersprüche und die bunten Lügen einer maroden, marodierenden Zivilisation ebenso auf wie jenes meditative Hintergrundrauschen, das nur im Abseits zu vernehmen ist. Mit irritierender Leichtigkeit bewegt sich diese Poesie zwischen dem Wunder und der Katastrophe. Sie greift wissenschaftliche und religiöse Motive auf und wechselt blitzschnell, nicht ohne Ironie, die Perspektive. Vom intimen Detail bis zur kosmischen Totale - und umgekehrt - ist es für diesen Autor nur ein kleiner Schritt. »Geschichtsklitterung«, »Gemischte Gefühle«, »Belustigungen unter der Hirnschale«, »In der Schwebe« - so heißen die vier Kapitel dieses Buches. Sein Rückgrat ist ein längeres Gedicht in vier Teilen, »Gedankenflucht«, das für die Suchbewegung dieser sparsamen, vieldeutigen, sonderbar unverzagten Texte einstehen kann.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Jahrbuch der Lyrik 2017
32,90 CHF *
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Seit 1979 gibt das »Jahrbuch der Lyrik« Einblick in neueste Entwicklungen der Poesie in Deutschland, Österreich und der Schweiz; ab diesem Jahr erscheint es jährlich bei Schöffling & Co. Für die 31. Ausgabe konnte Christoph Buchwald die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Ulrike Almut Sandig als Mitherausgeberin gewinnen. Gemeinsam haben sie die besten zeitgenössischen Gedichte ausgesucht und in thematischen Kapiteln zusammengestellt. In welchem Masse ist die Gegenwartslyrik Echo und Spiegel unserer Zeit? Wie tief sitzt das Misstrauen gegen politische Ideologien und Rezepte? Offensichtlich ist: Die Sicht auf Geschichte und Gesellschaft ist nur mit subjektiver Herangehensweise glaubwürdig zu artikulieren, der persönliche Blick verweist auf das grosse Ganze. Erstmals wurden auch Bildgedichte in die Auswahl aufgenommen; zusammen mit dem Kapitel »Dichter übersetzen Dichter« gehen diese über Sprach- und Genregrenzen hinaus.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
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