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Der Brief des Lord Chandos (u. a.)
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Neue Einsichten in die Rolle und Bedeutung von Kunst entstehen nicht aus Gewissheiten, sondern aus dem Zweifel. Aus dieser Erkenntnis - formuliert in seinem berühmten 'Brief' des Lord Chandos - hat Hugo von Hofmannsthal fundamentale Schlüsse gezogen. Der Dichter des 'Jedermann' und des 'Rosenkavaliers' hat zahlreiche scharfsichtige Essays verfasst. Dieser Band versammelt eine Auswahl, darunter 'Poesie und Leben', 'Über Gedichte', 'Die Bühne als Traumbild', 'Der Dichter und diese Zeit', Texte über Goethe, Balzac und weitere Schriftsteller.

Anbieter: buecher
Stand: 08.08.2020
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Poesie der Achtsamkeit
5,31 € *
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Poesie der Achtsamkeit Mit Gedichten unseren Gefühlen auf der Spur Gefühle - was machen sie mit uns und welche Bedeutung messen wir ihnen bei? Tagtäglich spüren wir, wie Gefühle unseren Alltag bestimmen. Ob Freude, Zuversicht und Vertrauen oder Mitgefühl und Dankbarkeit - Gefühle bewegen uns tief im Innern und es ist gut, ihnen Raum zu geben und ihnen achtsam nachzuspüren. In der achtsamen Wahrnehmung öffnet sich die Magie des Augenblicks. Gedichte sind gefühlvolle Bilder, sie fangen in farbigen Worten Stimmungen ein, denen wir sonst nur schwer Ausdruck verleihen können. Jutta Vogt-Tegen beschreibt verschiedene Gefühlszustände und erläutert wie wir achtsam und bewusst mit ihnen umgehen können. Ausgewählte Gedichte ermöglichen dem Leser, sich zu öffnen und intensivieren die eigene Fähigkeit Freude, Mitgefühl und Dankbarkeit zu erspüren. Mit Gedichten und ausgewählten Versen u.a. von Herman Hesse, Mascha Kaléko, Matthias Claudius, Wilhelm Buch, Heinrich Christian Boie.

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Poesie der Achtsamkeit
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Poesie der Achtsamkeit Mit Gedichten unseren Gefühlen auf der Spur Gefühle - was machen sie mit uns und welche Bedeutung messen wir ihnen bei? Tagtäglich spüren wir, wie Gefühle unseren Alltag bestimmen. Ob Freude, Zuversicht und Vertrauen oder Mitgefühl und Dankbarkeit - Gefühle bewegen uns tief im Innern und es ist gut, ihnen Raum zu geben und ihnen achtsam nachzuspüren. In der achtsamen Wahrnehmung öffnet sich die Magie des Augenblicks. Gedichte sind gefühlvolle Bilder, sie fangen in farbigen Worten Stimmungen ein, denen wir sonst nur schwer Ausdruck verleihen können. Jutta Vogt-Tegen beschreibt verschiedene Gefühlszustände und erläutert wie wir achtsam und bewusst mit ihnen umgehen können. Ausgewählte Gedichte ermöglichen dem Leser, sich zu öffnen und intensivieren die eigene Fähigkeit Freude, Mitgefühl und Dankbarkeit zu erspüren. Mit Gedichten und ausgewählten Versen u.a. von Herman Hesse, Mascha Kaléko, Matthias Claudius, Wilhelm Buch, Heinrich Christian Boie.

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Stand: 08.08.2020
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Literarische Lernprozesse in der Grundschule
24,90 € *
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Die Studie "Literarische Lernprozesse in der Grundschule" ist der qualitativ-empirischen Unterrichtsforschung zuzurechnen. Anhand von zwölf Literarischen Unterrichtsgesprächen nach dem ,Heidelberger Modell' in je zwei dritten und vierten Klassen gibt sie differenzierte Einblicke in literarisches Lernen im Regelunterricht. Den von den Lehrpersonen geleiteten Gesprächen lagen ästhetisch anspruchsvolle Gedichte zugrunde, deren Bedeutungsoptionen die Kinder im gemeinsamen Tun und Miteinandersein erkundeten. Die Textauswahl und das eigens für den Primarbereich entwickelte ,Textforscher-Setting' lösen wesentliche Voraussetzungen für literarisches Lernen ein: Sie stimulieren die lebendige Begegnung der Schülerinnen mit den ungewohnten Sicht-, Sprech- und Darstellungsweisen der Poesie und tragen so zur Erweiterung ihres bisherigen Erfahrungs- und Verstehenshorizonts bei.Um den Prozess- und Vollzugscharakter literarischen Lernens in situ zu erfassen, führt die Untersuchung in Ergänzung der Terminologie der dokumentarischen Methode den Begriff der "Orientierungsdynamik" ein. Er wird dem mäandrierenden und tentativen Geschehen der Unterrichtsgespräche in ihrer dialektischen Struktur gerecht, weil er einerseits deren vorläufigen, brüchigen und fluiden Charakter und andererseits die sich darin abzeichnenden alters- und entwicklungsspezifischen Praktiken und Orientierungen der Bedeutungsaktualisierung zu rekonstruieren und zu typisieren erlaubt."Felix Heizmann zeigt sich in seiner Arbeit nicht nur als versierter Theoretiker und Empiriker, sondern auch als einfallsreicher Didaktiker mit sicherem Blick für realistische und zugleich innovative methodische Lernszenarien" (Prof. Dr. Dr. h.c. Kaspar H. Spinner)"Mit dem Konstrukt der ,Orientierungsdynamik' bereichert Heizmann die Dokumentarische Methode um eine methodologische Dimension, die den Prozess- und Interaktionscharakter der Hervorbringung von Bedeutung sowie des literarischen Lernens in der Primarstufe präzise zu erfassen vermag" (Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann)"Die qualitativ-rekonstruktive Studie von Felix Heizmann füllt eine Leerstelle im didaktischen Diskurs des literarischen Lernens. Sie weist neue Wege für die Erforschung von Lernprozessen im Regelunterricht und formuliert ein empirisch fundiertes Plädoyer für einen anspruchsvollen ,Literaturunterricht von Anfang an'." (Prof. Dr. Gerhard Härle)

Anbieter: buecher
Stand: 08.08.2020
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Literarische Lernprozesse in der Grundschule
25,60 € *
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Die Studie "Literarische Lernprozesse in der Grundschule" ist der qualitativ-empirischen Unterrichtsforschung zuzurechnen. Anhand von zwölf Literarischen Unterrichtsgesprächen nach dem ,Heidelberger Modell' in je zwei dritten und vierten Klassen gibt sie differenzierte Einblicke in literarisches Lernen im Regelunterricht. Den von den Lehrpersonen geleiteten Gesprächen lagen ästhetisch anspruchsvolle Gedichte zugrunde, deren Bedeutungsoptionen die Kinder im gemeinsamen Tun und Miteinandersein erkundeten. Die Textauswahl und das eigens für den Primarbereich entwickelte ,Textforscher-Setting' lösen wesentliche Voraussetzungen für literarisches Lernen ein: Sie stimulieren die lebendige Begegnung der Schülerinnen mit den ungewohnten Sicht-, Sprech- und Darstellungsweisen der Poesie und tragen so zur Erweiterung ihres bisherigen Erfahrungs- und Verstehenshorizonts bei.Um den Prozess- und Vollzugscharakter literarischen Lernens in situ zu erfassen, führt die Untersuchung in Ergänzung der Terminologie der dokumentarischen Methode den Begriff der "Orientierungsdynamik" ein. Er wird dem mäandrierenden und tentativen Geschehen der Unterrichtsgespräche in ihrer dialektischen Struktur gerecht, weil er einerseits deren vorläufigen, brüchigen und fluiden Charakter und andererseits die sich darin abzeichnenden alters- und entwicklungsspezifischen Praktiken und Orientierungen der Bedeutungsaktualisierung zu rekonstruieren und zu typisieren erlaubt."Felix Heizmann zeigt sich in seiner Arbeit nicht nur als versierter Theoretiker und Empiriker, sondern auch als einfallsreicher Didaktiker mit sicherem Blick für realistische und zugleich innovative methodische Lernszenarien" (Prof. Dr. Dr. h.c. Kaspar H. Spinner)"Mit dem Konstrukt der ,Orientierungsdynamik' bereichert Heizmann die Dokumentarische Methode um eine methodologische Dimension, die den Prozess- und Interaktionscharakter der Hervorbringung von Bedeutung sowie des literarischen Lernens in der Primarstufe präzise zu erfassen vermag" (Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann)"Die qualitativ-rekonstruktive Studie von Felix Heizmann füllt eine Leerstelle im didaktischen Diskurs des literarischen Lernens. Sie weist neue Wege für die Erforschung von Lernprozessen im Regelunterricht und formuliert ein empirisch fundiertes Plädoyer für einen anspruchsvollen ,Literaturunterricht von Anfang an'." (Prof. Dr. Gerhard Härle)

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Stand: 08.08.2020
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Preis für politische Lyrik 2017
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Es war ein Risiko, eine Themenbegrenzung vorzunehmen. Es war ein noch höheres Risiko, ein Thema zu wählen, auf dessen Terrain sich bisher selbst politisch denkende Lyriker kaum gewagt hatten. Den handfesten Beweis dafür liefert Joachim Sartorius' Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert 'Niemals eine Atempause'. Unter den 19 Themenblöcken fehlt Europa völlig, obwohl das europäische Integrationswerk doch unser aller Leben seit Ende des 2. Weltkrieges entscheidend und ganz überwiegend erfreulich geprägt hat.Als überzeugter Europäer wollte ich nicht akzeptieren, das in der Geschichte einzigartige Werk des friedlichen Zusammenschlusses eines einst bitter zerrissenen Kontinents allein den Berufspolitikern, den Wirtschaftsführern und den Technokraten der Integration (zu denen ich selbst drei Jahrzehnte lang gehört habe) zu überlassen. Contre vents et marées, against all odds, gegen alle Widrigkeiten habe ich also das Thema als Herausforderung für diese Runde des Wettbewerbs gewählt.Wie zu erwarten, lag die Zahl der Einsendungen im Vergleich zu den fünf vorangegangenen Runden deutlich niedriger, nämlich bei 216. In den früheren Wettbewerben hatte sie zwischen 750 und 420 geschwankt. Hinzukam, dass trotz einer entsprechenden Warnung bei der Ausschreibung viele Einsender (etwa ein Viertel) Gedichte schickten, die sich mit dem Elend der Flüchtlinge oder des Krieges, mit den Fehlentwicklungen in Deutschland oder unserer Gesellschaft überhaupt beschäftigten, ohne sie in einen spezifisch europäischen Kontext zu stellen. Da aber in der Verknüpfung mit dem Thema Europa eine besondere gedankliche und künstlerische Herausforderung lag, konnten diese Werke trotz der enormen Bedeutung, die den hervorgehobenen Ereignissen und Entwicklungen zukommt, nicht berücksichtigt werden, weil sonst die Chancengleichheit aller Bewerber nicht gewahrt worden wäre.Dabei wurde das Thema durchaus weit verstanden und war für jede Tendenz offen, wie sich aus den zur Wahl gestellten Arbeiten klar ersehen lässt. Ausschlaggebend für die Nominierung war, sofern das Thema wenigstens annähernd gewahrt wurde, der künstlerische Wert der Arbeit. Deshalb konnten selbst Gedichte, die engagiert für Werk und Werte der europäischen Integration fochten, nicht berücksichtigt werden, erreichten sie sprachlich nicht eine gewisse dichterische Höhe. Niemand bedauert das mehr als der Stifter des Preises. Ich bin deshalb auch betrübt, dass nahezu alle als preiswürdig nominierten Einsendungen Europa vornehmlich von den Rändern her wahrnehmen und dichterisch bearbeiten. Selten positiv oder gar utopistisch. Es bleibt also weiterhin bei der traurigen Wahrheit, dass Europa wenig Emotionen, vor allem so gut wie keine positiven, freisetzt.1 Die Gründe dafür zu ergründen, wäre wert, einen Essay-Wettbewerb auszuschreiben. Wer geht voran? Sollte ich es selber in zwei Jahren tun?Wenig Echo gefunden in den Einsendungen hat eine meiner Bemerkungen zum Wettbewerb 2015, wonach eine Wiederbelebung der politischen Lyrik mit einer Neuentdeckung der Balladenform einhergehen müsste. Brecht hatte sie auf ganz neue Weise vor knapp 100 Jahren für die politische Lyrik eingesetzt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es bald einmal einen zweiten Wiederentdecker geben wird.Vor gut zwölf Jahren rief Jacques Delors in einer Art Vermächtnis dazu auf, Europa eine Seele zu geben. Das war insoweit missverständlich, als Europa, seit es sich als geistig geografische Einheit begreift, stets eine Seele gehabt hat, und uns um sein 'Seelenheil' im kulturellen und intellektuellen Sinne auch in Zukunft nicht bange sein muss. Künste und Denken sind seit eh ein Wesensbestandteil europäischer Lebensart vom Nordkap bis Sizilien, von Lissabon bis Murmansk - selbst noch in einer enorm materialisierten Welt. In diesem Sinne hieße die Aufforderung, Europa eine Seele zu geben, schlicht Eulen nach Athen tragen. Delors zielte jedoch mit seiner Initiative, die unter

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Stand: 08.08.2020
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Preis für politische Lyrik 2017
12,40 € *
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Es war ein Risiko, eine Themenbegrenzung vorzunehmen. Es war ein noch höheres Risiko, ein Thema zu wählen, auf dessen Terrain sich bisher selbst politisch denkende Lyriker kaum gewagt hatten. Den handfesten Beweis dafür liefert Joachim Sartorius' Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert 'Niemals eine Atempause'. Unter den 19 Themenblöcken fehlt Europa völlig, obwohl das europäische Integrationswerk doch unser aller Leben seit Ende des 2. Weltkrieges entscheidend und ganz überwiegend erfreulich geprägt hat.Als überzeugter Europäer wollte ich nicht akzeptieren, das in der Geschichte einzigartige Werk des friedlichen Zusammenschlusses eines einst bitter zerrissenen Kontinents allein den Berufspolitikern, den Wirtschaftsführern und den Technokraten der Integration (zu denen ich selbst drei Jahrzehnte lang gehört habe) zu überlassen. Contre vents et marées, against all odds, gegen alle Widrigkeiten habe ich also das Thema als Herausforderung für diese Runde des Wettbewerbs gewählt.Wie zu erwarten, lag die Zahl der Einsendungen im Vergleich zu den fünf vorangegangenen Runden deutlich niedriger, nämlich bei 216. In den früheren Wettbewerben hatte sie zwischen 750 und 420 geschwankt. Hinzukam, dass trotz einer entsprechenden Warnung bei der Ausschreibung viele Einsender (etwa ein Viertel) Gedichte schickten, die sich mit dem Elend der Flüchtlinge oder des Krieges, mit den Fehlentwicklungen in Deutschland oder unserer Gesellschaft überhaupt beschäftigten, ohne sie in einen spezifisch europäischen Kontext zu stellen. Da aber in der Verknüpfung mit dem Thema Europa eine besondere gedankliche und künstlerische Herausforderung lag, konnten diese Werke trotz der enormen Bedeutung, die den hervorgehobenen Ereignissen und Entwicklungen zukommt, nicht berücksichtigt werden, weil sonst die Chancengleichheit aller Bewerber nicht gewahrt worden wäre.Dabei wurde das Thema durchaus weit verstanden und war für jede Tendenz offen, wie sich aus den zur Wahl gestellten Arbeiten klar ersehen lässt. Ausschlaggebend für die Nominierung war, sofern das Thema wenigstens annähernd gewahrt wurde, der künstlerische Wert der Arbeit. Deshalb konnten selbst Gedichte, die engagiert für Werk und Werte der europäischen Integration fochten, nicht berücksichtigt werden, erreichten sie sprachlich nicht eine gewisse dichterische Höhe. Niemand bedauert das mehr als der Stifter des Preises. Ich bin deshalb auch betrübt, dass nahezu alle als preiswürdig nominierten Einsendungen Europa vornehmlich von den Rändern her wahrnehmen und dichterisch bearbeiten. Selten positiv oder gar utopistisch. Es bleibt also weiterhin bei der traurigen Wahrheit, dass Europa wenig Emotionen, vor allem so gut wie keine positiven, freisetzt.1 Die Gründe dafür zu ergründen, wäre wert, einen Essay-Wettbewerb auszuschreiben. Wer geht voran? Sollte ich es selber in zwei Jahren tun?Wenig Echo gefunden in den Einsendungen hat eine meiner Bemerkungen zum Wettbewerb 2015, wonach eine Wiederbelebung der politischen Lyrik mit einer Neuentdeckung der Balladenform einhergehen müsste. Brecht hatte sie auf ganz neue Weise vor knapp 100 Jahren für die politische Lyrik eingesetzt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es bald einmal einen zweiten Wiederentdecker geben wird.Vor gut zwölf Jahren rief Jacques Delors in einer Art Vermächtnis dazu auf, Europa eine Seele zu geben. Das war insoweit missverständlich, als Europa, seit es sich als geistig geografische Einheit begreift, stets eine Seele gehabt hat, und uns um sein 'Seelenheil' im kulturellen und intellektuellen Sinne auch in Zukunft nicht bange sein muss. Künste und Denken sind seit eh ein Wesensbestandteil europäischer Lebensart vom Nordkap bis Sizilien, von Lissabon bis Murmansk - selbst noch in einer enorm materialisierten Welt. In diesem Sinne hieße die Aufforderung, Europa eine Seele zu geben, schlicht Eulen nach Athen tragen. Delors zielte jedoch mit seiner Initiative, die unter

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Stand: 08.08.2020
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'Ein Fest zu feiern und sich zu berauschen . . .'
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Der chilenische Nobelpreisträger Pablo Neruda, dessen Geburtstag sich am 12. Juli 2004 zum hundertsten Mal jährt, genoß zeitlebens als Dichter ein großes und weltweites Ansehen. Auch in Deutschland wurde man auf diesen großen Hymniker früh aufmerksam, hier war die Auseinandersetzung mit seinem Werk besonders intensiv gewesen. Und nicht nur das: Die Auseinandersetzung mit Nerudas Gedichten war für die Entwicklung der deutschen Poesie nach dem Krieg von großer Bedeutung. Der Kontakt zwischen Neruda und den deutschen Autoren entstand zunächst im Spanischen Bürgerkrieg. Später, als Neruda chilenischer Generalkonsul in Mexiko war, half er deutschen Exilanten, die vor den Nazis geflohen waren, und publizierte in Zeitschriften, die sie gegründet hatten. Damit war eine Grundlage gelegt, daß nach dem Krieg, als viele von diesen Emigranten zurückgekehrt waren und den Namen Neruda rasch verbreiten halfen, dessen Texte bald auf deutsch erschienen, teilweise kurz nach deren Originalveröffentlichung auf spanisch. Zu den bekannten Übersetzern von Nerudas Gedichten zählten: Erich Arendt, Stephan Hermlin und Hans Magnus Enzensberger. Viel länger aber noch ist die Liste der großen Autoren, für die Pablo Neruda zum Thema ihrer eigenen Gedichte wurde. Zu ihnen zählen: Bertolt Brecht, Hilde Domin, Hans Magnus Enzensberger, Karl Krolow, Heiner Müller bis zu Volker von Törne und Peter Weiss. Zu keinem anderen zeitgenössischen Dichter entstanden in der deutschen Nachkriegsliteratur auch nur annähernd so viele und so schöne Widmungsgedichte wie zu Pablo Neruda. Dieser bislang unbekannte Schatz in der deutschen Literatur ist in diesem Band gehoben worden.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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Zum Verhältnis von Natur und Religion in Joseph...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,5, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Neue Deutsche Literatur), Veranstaltung: Proseminar: Lyrik der Romantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Als meistvertonter deutscher Dichter haben, wie auch die "Mondnacht", viele Gedichte Eichendorffs eine weitgehend anonyme Popularität erreicht. Doch bekannt war er meist nur als naiver Volksdichter. Seine Dichtung als unmittelbarer Ausdruck von Natur und Volksseele wurde auf bloße Stimmung und Atmosphäre reduziert. Der Kunstwert und Bedeutungsgehalt ihrer Bildsprache wurden übersehen.Anhand dieses Gedichts soll in der folgenden Ausführung ersichtlich werden, daß Eichendorff nicht auf diese Position reduziert werden darf.Mit erstaunlich leisen, unaufdringlichen Mitteln gelingt es ihm, das Ineinander von Naturbild und religiöser Bedeutung zu erzielen. In "Mondnacht" thematisiert er die Sehnsucht des Menschen nach göttlicher Gnade, vermittelt durch das symbolisch und gleichnishafte Wesen seiner Poesie, der öffnenden Sprache der Natur.Diese Arbeit will versuchen zu zeigen, daß die "Mondnacht" trotz seiner trivial anmutenden Bilder, der scheinbaren gedanklichen Anspruchslosigkeit und der auffälligen Formelhaftigkeit, die auf den ersten Blick im Widerspruch zu dem hohen dichterischen Rang der Verse zu stehen scheint, durch seine subtile Diktion mit unerwarteter Qualität überrascht und als eines der schönsten und zeitlosen Gedichte herausragt.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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